Wetzlar. Kann ein realistisches Gemälde mehr zeigen als die Wirklichkeit? Mit dieser Frage eröffnete sich am Freitagabend in der Stadtgalerie Wetzlar ein spannender Dialog über die Bedeutung gegenständlicher Malerei im 21. Jahrhundert. Trotz hochsommerlicher Temperaturen waren zahlreiche Kunstinteressierte zur Vernissage der Ausstellung „Die Neuen Meister“ in die Stadtgalerie gekommen.
Kulturdezernent Jörg Kratkey begrüßte die Gäste, bevor Nikolett Simon vom Kulturamt in die Ausstellung einführte. Im anschließenden Künstlergespräch gaben Michael Krähmer, Joachim Lehrer, Siegfried Zademack und Marek Zawadzki Einblicke in ihre Arbeit. Die fünfte Künstlerin der Gruppe, Ines Scheppach, konnte an der Vernissage nicht teilnehmen.
Auch in diesem Jahr lade ich wieder herzlich zu meiner Veranstaltungsreihe „Urlaub in der Heimat“ ein
Mit vier Veranstaltungen möchte ich gemeinsam mit allen Interessierten unsere Region erkunden, spannende Orte kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen.
Oft denken wir beim Thema Urlaub an weite Reisen oder ferne Länder. Dabei gibt es direkt vor unserer Haustür unglaublich viel zu entdecken: beeindruckende Natur, engagierte Vereine, spannende Geschichte und Menschen, die unsere Heimat lebenswert machen. Genau darum geht es bei „Urlaub in der Heimat“.
Das neue EU-Budget darf strukturschwache Regionen nicht ausblenden
Wer über die Zukunft unserer Kommunen nachdenkt, muss seinen Blick aktuell auch in Richtung Brüssel richten. Dort wird der Mehrjährige Finanzrahmen – kurz MFR – verhandelt.
Der MFR ist der langfristige Haushaltsplan der Europäischen Union, der für einen Zeitraum von sieben Jahren den politischen und finanziellen Spielraum Europas festlegt. Aktuell geht es um das Budget ab 2028. Dieses Instrument soll Planungssicherheit, Handlungsfähigkeit in Krisenzeiten und eine verlässliche Finanzierung für langfristige Mammutaufgaben wie Klimaschutz, Digitalisierung und die europäische Sicherheitsarchitektur garantieren.
Um untere Besoldungsgruppen zu stärken, wird in Hessen erstmals ein Mindestbetrag festgelegt
Mit dem gemeinsamen Gesetzentwurf der CDU- und SPD-Fraktion zur Besoldungsanpassung bringt die Koalition ein wichtiges Vorhaben für die Beamtinnen und Beamten in Hessen auf den Weg. Ziel ist es, die hessische Beamtinnen und Beamte schnellstmöglich verfassungskonform zu besolden.
In den nun vorliegenden Gesetzentwurf fließt sowohl das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Beamtenbesoldung in Hessen ein wie auch die Ergebnisse der Tarifrunde aus März dieses Jahres. Die Besoldung in Hessen war unter anderem aufgrund der Nullrunde zu Zeiten der schwarz-grünen Regierung in Schieflage geraten.
Herzlichen Dank an alle SPD-Wähler und Unterstützer bei der Kommunalwahl 2026 in Wetzlar. Mit 24,05 Prozent sind wir zweitstärkste Kraft geworden. Es bedeutet Veränderung. Die Koalition aus SPD, FDP, FWG und Bündnis 90/Die Grünen hat keine Mehrheit mehr in der Stadtverordnetenversammlung.
Alle vier Koalitionspartner haben Stimmen verloren, obwohl wir in den letzten fünf Jahren viel zusammen für die Wetzlarerinnen und Wetzlarer erreicht haben. Den Verlust von vier Prozent, das Verlieren von drei Sitzen im Stadtparlament auf 14 Sitze, werden wir aufarbeiten. Die CDU ist mit 29,93 Prozent Wahlgewinnerin und ist auf die SPD zugekommen, um Koalitionsgespräche zu führen. Aus beiden Fraktionen haben die Mitglieder zusammengesessen und den Koalitionsvertrag auf den Weg gebracht.